Lagepläne

Die Entscheidung über die richtige Art des Lageplans sollte durch den Architekten – gegebenfalls nach Rücksprache mit dem zuständigen Bauordnungsamt getroffen werden.

Häufigste Fragen zum Lageplan

Wer braucht einen Lageplan?
Jeder Bauherr, der bei der zuständigen Baubehörde einen Bauantrag stellen möchte,

Lageplan_NbauO_2012_15022013
s.a. Flyer „Amtlicher Lageplan“

benötigt einen Lageplan als Bauvorlage zum Bauantrag.

Wird ein Lageplan bei der Bauanzeige benötigt?
Im Fall des „genehmigungsfreien Wohngebäudes“ hat der Bauherr einen Entwurf auf  der Baustelle vorzuhalten. Zu dem Entwurf gehören alle Unterlagen, die im Falle einer Baugenehmigung als Bauvorlage einzureichen wären. Hierzu gehört insbesondere der Einfache oder Qualifizierte Lageplan.

Wann wird ein Einfacher Lageplan – wann ein Qualifizierter Lageplan benötigt?
Die Bauordnungsbehörde beurteilt anhand eines Lageplans, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzabstände eingehalten wurden. Ein Qualifizierter Lageplan ist daher immer dann erforderlich, wenn eine Grenzbebauung oder eine Bebauung mit „Mindest“-Grenzabständen beabsichtigt wird. Ein Einfacher Lageplan reicht aus, wenn auf Grenzabstände keine Rücksicht genommen werden muss. Dies ist z. B. bei  der Fall, wenn das Grundstück so groß ist, dass Grenzabstände nicht relevant sind.

Wer bestimmt, ob ein Einfacher Lageplan oder Qualifizierter Lageplan benötigt wird?
Die meisten Bauordnungsbehörden überlassen derzeit dem Bauherrn bzw. dem Architekten die Entscheidung. Bauherr und Architekt haften für die Einhaltung der Grenzabstände.

Sie bestimmen letztlich , welche Unterlagen für die Beurteilung einer Baumaßnahme erforderlich sind.